Konfrontationstherapie, Kreativwirtschaft und Klausurergebnisse

Heute war die letzte Gelegenheit, um in die Sauna zu gehen. Das heißt, die letzte Gelegenheit mich mit meiner nicht übermäßigen, aber doch vorhandenen Angst vor der Kombination "wenig Platz und viele Menschen" auseinanderzusetzen. Ich muss zugeben, ich war schon zwei oder drei Mal in der Sauna, das ist aber schon fast 10 Jahre her und die Erinnerungen daran sind nicht soo gut. Also hab ich mich mit den Mädls aufgemacht zu unserem Saunahaus in Harjattula. Um gleich voll auf Konfrontation zu gehen, waren auch noch mehrere Finninen da, die aber- gott oder wem auch immer sei Dank -die Sauna geräumt haben als wir rein sind. Gut, viel gibts dann nicht zu sagen: Es war heiß, es war eng, aber ich hab keine Panik bekommen. Sauna geht also gut in Zukunft, zumindest solange sich nicht zuviele Menschen darin aufhalten und ne Glastür is auch nicht abträglich. Nach drei Runden Sauna und Pool hatte ich Hunger wie Sau und heute Abend haben wir uns ganz gemütlich was gekocht, Fotos ausgetauscht und chillen in unseren Betten. So mag ich das.

Achja, dann hatten wir heute noch ein Treffen mit einer Projektleiterin bei einem Unternehmen für Kreativwirtschaft in Turku. Dieses Unternehmen wurde auf Initiative der Humak Uni gegründet und unterstützt Kunst-und Kulturschaffende bei der Existenzgründung und vollzieht auch selbst einige Kulturprojekte. Die Frauen da waren sehr nett und hätten uns auch gleich gern in ein Praktikum oder ähnliches eingespannt. 

Danach hatten wir unsere allerletzte Finnisch-Stunde und haben unsere Finnischklausur zurückbekommen. Wir haben alle vier eine 5. Ja, man könnte da jetzt nen unlustigen Witz drüber machen, aber es ist schlichtweg das Notensystem in Finnland, in welchem eine 5 die beste Note ist.

Ina am 5.10.09 21:25

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Hannes (5.10.09 23:07)
Gratulation an die Damen.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen